Mit der Aktualisierung unserer Internetseiten zum Jahresende 2006 stellten wir unser Gästebuch zur Verfügung, um Hinweise und Anregungen zu unserer Stadt, zu den Angeboten und Leistungen als auch unsere Präsentation entgegenzunehmen. Dabei baten wir darum, dass die Freiheit des Gedankens nicht zur Verletzung der Würde und Persönlichkeit führen darf. Wir erhielten seitdem zahlreiche Einträge, die sich in sachlicher Form zu diesen Themen äußerten. Dafür unseren herzlichen Dank, auch zu den eingegangenen Grüßen aus der Ferne ! Leider mussten wir auch Einträge verzeichnen, die dem Gesamtanliegen unseres Gästebuches bei aller Toleranz nicht entsprechen. Für den Austausch von Meinungen zu einzelnen Sachthemen und persönlichen Ansichten stehen im weltweiten Netz anderweitige Möglichkeiten zur Verfügung. Wir schließen die bisherigen Einträge und schlagen eine neue Seite im Gästebuch auf. Wir sind an Ihren sachlichen Hinweisen und Anregungen zu Belangen unserer Stadt interessiert, denn nur so können wir unsere Leistungen, Angebote und unsere Internetseite besser gestalten.
bin zwar schon paar jahre nicht mehr hier, lese aber regelmäßig als alter gierschdurfer das heimatblatt. es geht mir gerade um die kleine lustige skizze, welche jedes jahr auf die verkehrsbeinträchtigungen während des jacobimarktes hinweist. die ist ja im grunde nicht falsch, aber bei genaueren hinsehen frag ich mich, warum es dort noch eine staatsgrenze zu einem land (CSFR) gibt, welches seit 1992 nicht mehr existiert??? also seit 18 jahren. da könnte doch nun wirklich mal was aktuelleres rein, oder?
MfG William
Sehr geehrter Herr Kreis, Sie haben Recht, da ist uns ein Fehler unterlaufen, der im nächsten Jahr nicht mehr vorkommen wird. Vielen Dank und herzliche Grüße aus Ihrer Heimat. Wünsche, SB
Webmaster
19.07.2010 - 07:20 Uhr
Erik Engwicht
14.06.2010 - 12:41 Uhr - 30 | 31
Ein kleines Danke für die Möglichkeit am 13.06.2010 im früheren Lautexgelände einige Gebäude erst- und letztmalig betreten zu können. Für die die Verhindert waren einige Eindrücke mit Blick auf Neugersdorf.
http://www.panoramio.com/photo/36713068
Egon (Oberlausitz)
22.04.2010 - 10:56 Uhr - 29 | 31
Ich verstehe das ganze "hick hack" um die Namensfindung nicht, Neugersdorf wird immer Neugersdorf bleiben in den Köpfen und Herzen, so wie auch Ebersbach immer Ebersbach bleiben wird. Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte konnten sich die Bürger und Bürgerinnen damit identifizieren, die Namen waren und sind fest verwurzelt und lassen sich nicht so leicht bzw. nie aus dem Gedächtnis herauslöschen. Es sollte sich jeder einmal überlegen, wie es wäre, wenn man ab morgen einen anderen Vor und Familiennamen tragen müsste, spontan wird jeder denken, unmöglich nicht vorstellbar ! Und genau dieses soll mit den beiden Städten passieren ! Mit diesem "Denkanstoß" möchte ich mich bei den werten Gästebuch-Lesern und Schreibern verabschieden. PS. Den Verantwortlichen der beiden Städte, bei der wahrlich nicht leichten Aufgabe, eine glückliche Hand, möge eine salomonische Entscheidung gefunden werden.
Guddorf Reiner (Lienen am Teuto)
29.03.2010 - 11:32 Uhr - 28 | 31
Donnerwetter,ein toller Eintrag.Es gibt also in Neugersdorf doch noch Bürger mit gutem und vernünftigen Sachverstand.
Hans Schmidt (Neugersdorf)
27.03.2010 - 08:27 Uhr - 27 | 31
Meiner Meinung nach ist der Name Spreequellstadt der beste Vorschlag, da er ein Merkmal beider Städte in sich trägt und durch Ortsteile auch jeder Ort seinen alten Namen zum Teil weiterführen kann. Des Weiteren müssen auch nicht alle Straßennamen geändert werden, was denke ich ein bedeutender Fakt ist. Beziehungsweise ist es auch für adresstechnische Belangen wichtig, wie zum Beispiel Post oder ähnliches. Würde man keine Ortsteile bilden so würde auch wieder die Diskussion entsehen wer denn nun welchen Straßennamen ändert und wie weit dies Ausschweifen würde sieht man ja an der aktuellen Diskussion. Auch der Vorschlag Neugersdorf/Ebersbach oder Ebersbach/Neugersdorf stößt an seine Grenzen, denn welche Stadt soll denn nun an erster Stelle stehen? Der Name Spreequellstadt wurde doch schon einmal von der Mehrheit beschlossen, wieso musste im Stadtrat wieder alles anders gemacht werden, gegen den mehrheitlichen Willen der Einwohner? Vielleicht weil sich manches Ego mal wieder etablieren wollte. Ich verstehe auch nicht wieso die neue Abstimmung nicht von beiden Städten gemeinsam durchgeführt wird sondern wieder jede für sich. Wieso kann man nicht anfangen zusammenzuarbeiten und sich auf Neues einlassen, das die momentanen ZUstände uns nicht weiterhelfen sieht man ja in meiner Heitmatstadt am besten. Wieso beantragt Neugersdorf nicht die Eu-Fördergelder, welche Ebersbach beantragt hat? Ebersbach saniert mit diesen das Kino und schaft etwas für die Jugend, in Neugersdorf wird sich um so etwas nicht gekümmert, höchstens um das Niederreißen, was zwar auch von Vorteil ist, aber wenn man nicht anfängt auch mal etwas aufzubauen wird sich kein Fortschritt zeigen. Interessant ist auch der Fakt das in Neugersdorf ja anscheinend eher die Stadtwerke regieren anstelle der offiziell eingesetzten, man sieht dies an Punkten wie dem Winterdienst und Immobilien. Das Amt als Bürgermeister sollte gerade in dieser Region, die eine zukunftsorientierte Politik benötigt aus mehr bestehen, als im Gratulieren und Sekttrinken mit unseren älteren Geburtstagskindern. Vielleicht sollten wir alle gemeinsam daran denken das die schöne Oberlausitz immer mehr abbaut und wir dies mit neuen Wegen und Zusammenarbeit versuchen können zu verhindern und uns nicht in zeitraubenden Diskussionen über im Grunde belanglose Dinge verstricken sollten.
PS: Ich hoffe Fr. Hergenröder wird meinen Eintrag nicht wieder der Zensur unterwerfen sondern auch an Ihre Kritikfähigkeit denken.
Antwort von Frau Verena Hergenröder, Bürgermeisterin auf den Gästbucheintrag von Herrn Hans Schmidt
Herzlichen Dank für Ihre Meinungsäußerung, die kritische Hinweise und Fragen enthält. Wer auch immer sich hinter dem Absender „Hans Schmidt, Neugersdorf“ versteckt (es gibt in Neugersdorf keinen solchen Einwohnereintrag), erhält hier zur Klarstellung folgende Anmerkungen:
Richtig ist, dass in der ersten Fassung der Vereinbarung über die Vereinigung der Städte Ebersbach/Sa. und Neugersdorf der Name „Spreequell/Ol.“ aufgenommen war. Hierzu erhielten wir aus Dresden den Hinweis, dass dieser Name nicht genehmigungsfähig ist. Aus diesem Grund gingen die Vertreter beider Städte in eine neue Runde der Namensfindung. Deren Ergebnis stieß auf breiten Widerstand in der Bevölkerung. Deshalb folgten beide Stadträte dem Vorschlag, eine Meinungsumfrage in der Einwohnerschaft beider Städte zum Namen herbeizuführen, deren Ergebnis als repräsentativ gewertet werden kann. Sowohl die Vorbereitung, die Auslegung wie auch die Zählung erfolgen gemeinsam. Durch unterschiedliche Argumentation in beiden Städten entsteht tatsächlich der Eindruck als kämpfe jeder für sich. Hier sind wir gemeinsam gefordert, an einem Strang zu ziehen.
Die Förderkulisse ist in beiden Städten aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen nicht so einfach zu vergleichen, wie Sie es tun. Wir haben in Neugersdorf in den letzten Monaten eine Reihe Fördermittelanträge gestellt und auch bewilligt bekommen, die hauptsächlich der Kinder- und Jugendarbeit zugute kommen, z.B.:
- Förderung der Ganztagsbetreuung in beiden Grundschulen - Mittel zur Sanierung in den Einrichtungen „Knirpsenland“, „Spreequellspatzen“, „Grundschulzentrum „J.-G.-Fichte“ und Jahn-Grundschule Ebersbach/Sa. - Personal- und Sachkostenförderung für einzelne Projekte
Darüber hinaus läuft derzeit das Antragsverfahren zur nachhaltigen Stadtentwicklung, hier geht es neben investiven Vorhaben der Sanierung auch um Projektförderung in dem Bereich Kinder- und Jugend wie auch Förderung bürgerschaftlicher Aktivitäten.
Gerade weil ich mich als Bürgermeisterin seit geraumer Zeit um die Vorbereitung und Umsetzung städtischer Ziele auf der Grundlage der von unserem Stadtrat bestätigten Fachkonzepte wie auch der Fusion beider Städte kümmere, komme ich wenig dazu, unseren älteren Einwohnern persönlich zu den Geburtstagen zu gratulieren. Diese Aufgabe betrachte ich aber auch weiterhin als wichtigen Teil meines Amtes, erfahre ich so doch viel Informatives aus Vergangenheit und Gegenwart, was hilfreich im Arbeitsalltag sein kann.
Beide Städte beschäftigen sich aktiv mit den Rahmenbedingungen unserer Entwicklung. Darauf basierend kam es zu der Entscheidung der Fusion. Damit sind wir vielen Gemeinden im Freistaat Sachsen voraus. In einem solchen Prozess sind Diskussionen notwendig und wichtig, solange diese sachlich geführt werden und am Ende ein Ergebnis steht. Das gelingt uns sicher nicht immer, aber wir lernen dazu.
Webmaster
31.03.2010 - 14:20 Uhr
Einträge 31 - 27
Informationen kurz und knapp
Städtefusion
die Vereinbarung über die Vereinigung der Städte Ebersbach/Sa. und Neugersdorf zur neuen Stadt Ebersbach- Neugersdorf ist beschlossen