Die ergiebigste der drei Spreequellen befindet sich am Eingang des Volksbades. Sie erhielt 1888 eine schmiedeeiserne Fassung, die 1996 umfassend restauriert wurde.
Bismarckturm
Auf dem Hutungsberg, der mit 474 m ü. NN höchstgelegenen Stelle von Neugersdorf, wurde der Turm 1904 vom Naturwissenschaftlichen Verein errichtet. Nach umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten konnte das Bauwerk zum "Tag des offenen Denkmals" am 12. September 1993 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Öffnungszeiten des Turmes: April bis Oktober sonnabends sowie sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr, außerhalb der genannten Öffnungszeiten telefonische Anmeldung unter (03586) 785 234 möglich Informationen über alle Bismarcktürme Deutschlands finden Sie unter: www.bismarcktuerme.de
Büttnerborn
Typische Oberlausitzer Umgebindehäuser säumen den Bereich "Am Büttnerborn". Das Gebiet gilt als Gründungsstätte unserer Stadt. Das an diesen Geschichtsabschnitt erinnernde Denkmal wurde anläßlich der 250-Jahr-Feier am 1. September 1907 der Öffentlichkeit übergeben.
Wasserturm
Das weithin sichtbare Wahrzeichen von Neugersdorf wurde 1929 erbaut.
Eiskeller
Auf dem Gelände eines ehemaligen Textilbetriebes entstand 2006/2007 eine Anlage, die zum Verweilen einlädt und einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Oberlausitzer Umland erlaubt.
Evangelisch-Lutherische Kirche
Der barocke Kirchenbau konnte im Wesentlichen 1738 vollendet werden. Durch Umbau- und Sanierungsarbeiten im Jahre 1872 entstand der 64 Meter hohe Kirchturm in seiner jetzigen Form. Die Evangelisch-Lutherische Kirche verfügt in ihrem Inneren über eine fast 120 Jahre alte Orgel, geschaffen von den Hoforgelbaumeistern Emil und Bruno Jehmlich, Dresden.
Umgebindehaus
Umgebindehäuser
Typisch für die Oberlausitz sind die Umgebindehäuser, die in Neugersdorf noch recht häufig vorhanden sind. Diese Häuser fügen sich hervorragend in das hügelige Landschaftsbild ein. Beim Bau dieser Gebäude wurde viel natürliches und landschaftseigenes Material wie Holz, Sandstein, Granit und anderes verwendet. Dazu kommt ein herausragendes handwerkliches Können in der Verarbeitung.
Das 18. Jahrhundert brachte viele reichverzierte Umgebindehäuser hervor, die teilweise noch heute zu bewundern sind. Angelehnt an den barocken Baustil jener Zeit wurden Umgebindesäulen profiliert, Fensterrahmungen geschnitzt und Laubsägearbeiten zum Beispiel am Giebeldach durchgeführt. Die ursprüngliche Bezeichnung "Umgebinde" schloss nur das Kantholz ein, das umlaufend über dem Erdgeschossmauerwerk bzw. der Blockstube angebracht wurde. Dort erfüllt es die Funktion des heutigen Ringankers, es sollte also die Druckkräfte des Dachstuhls abfangen. Erst später wurde der Name auf die hierfür typischen Holzhäuser übertragen. Typisch für die Oberlausitz und die angrenzenden Gegenden sind die zum großen Teil verwendeten Umgebindebögen, die eines der charakteristischen Merkmale dieser Bauweise sind. Weitere Informationen zum Thema Umgebindehaus finden Sie unter: www.umgebindeland.de
Informationen kurz und knapp
Städtefusion
Entwurf der Vereinbarung über die Vereinigung der Städte Ebersbach/Sa. und Neugersdorf zur neuen Stadt Ebersbach- Neugersdorf